State of Play
Worum gehts? Ein aufstrebender Politker und ein Enthüllungsreporter gegen den größten Sicherheits- und Millitärkonzern der USA.
Worum gehts wirklich? Eine junge, aufstrebende Reporterin gegen einen altmodischen Reporter; traditionelle Papierdruckzeitungen gegen den Internetboom, wen kann man vertrauen; wer ist der Feind? Viele Charaktäre, die über ihren eigenen Schatten springen müssen, verstrickt in einem intelligenten Medienthriller.
Erinnert an: Mord auf Seite eins, Von Löwen und Lämmern
Infos am Rande. /// Das Drehbuch für den Film basiert auf der sechsteiligen britischen Mini-Serie State of Play (dt.: Mord auf Seite eins) /// Die dubiosen Aktivitäten des Unternehmens PointCorp wurden von einigen Kritikern als deutliche Anspielung auf Vorgänge um die Sicherheitskonzerne Halliburton und Blackwater während der Amtszeit von Präsident George W. Bush gedeutet.
Amin Oussar: Dieser anspruchsvoller Film für John Grisham-Leser und Politikthriller-Liebhaber lässt keine Zeit für Pausen und dokumentiert aktuelle, kriminell-politische Machenschaften.
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Tags:2009, Ben Affleck, Film, Filmkritik, Helen Mirren, Kevin Macdonald, Kino, Kurzkritik, Politik, Rachel McAdams, Rodrigo Prieto, Russell Crowe, spielfilm, State of Play, Thriller
Serie: Fringe
Worum gehts? Auf der ganzen Welt geschehen seltsame, unerklärliche Dinge, zum Beispiel entsteht ein Kind innerhalb weniger Stunden im Bauch einer Frau, wird geboren und stirbt noch in derselben Nacht eines natürlichen Todes. FBI Special Agent Olivia Dunham holt den genialen, aber auch verrückten Wissenschaftler Walter Bishop dank seines Sohnes Peter aus einer Nervenheilanstalt ins Boot, um zu ermitteln.
Worum gehts wirklich? Akte X trifft auch 24 – Eine vom FBI gegründete Abteilung, die an paranormalen Fällen forscht, und eine Superheldin, nein, eine Superagentin, die (teils zufällig, teils Sherlock-Holmes-ähnlich kombiniert) mit seltsamen Fällen konfrontriert wird, und Hilfe von einem wahnsinnig-verwirrten Wissenschaftler bekommt, welcher der Serie die richtige Würze verschafft.
Erinnert an: Akte X, Akte X, Akte X
Infos am Rande. /// Unter dem Projektnamen „Remote Free TV“ testet Fox mit der Serie ein neues Konzept, das vor allem darin besteht, die Werbeblöcke um insgesamt fünf Minuten zu kürzen, um so mehr Zeit für die Darstellung der Handlung zur Verfügung zu haben. Die Produzenten erhoffen sich davon einen höheren Unterhaltungswert, mehr Aufmerksamkeit und somit insgesamt einen höheren Wert für die verbleibenden Werbeminuten sowie einen höheren Preis, den andere Sender zahlen müssen, um die Serie für das eigene Programm einzukaufen. /// KRITIK AN PROSIEBEN-WERBUNG: Zur Promotion der Serie strahlte ProSieben eine nachgestellte Nachrichtensendung aus, in welcher die Geburt eines Menschen, der sehr schnell altert, vermeldet wurde. Diese für manche Zuschauer nur schwer erkennbaren Nachahmungen der ProSieben-Nachrichten sorgten für Diskussionen.
Amin Oussar: Für alle Zuschauer die aufgehört haben Lost auf den Grund zu gehen, verspricht die Serie mehr Überschaubarkeit und eine logischere Aussetzung des Zweifels.
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Tags:Abrahams, Akte X, Alex Kurtzman, Anna Torv, drama, ernst, FBI, HBO, Hollywood, J., J. J. Abrahams, Jasika Nicole, John Noble, Joshua Jackson, Kirk Acevedo, komisch, Lance Reddick, lustig, Mark Valley, Michael Cerveris, Pro Sieben, Science-Fiction, seltsam, Serie, spannend, USA, Wissenschaftler
Serie: Deadwood
Worum gehts? 1876: Seth Bullock (Gespielt von Hitman-Darsteller Timothy Olyphant) gibt seinen Sheriffposten auf und versucht sein Glück in Deadwood. Zu jener Zeit ist Deadwood noch keine richtige Stadt, sondern mehr ein improvisiertes Lager von Abenteurern und Goldsuchern, die vom Gerücht angelockt werden, in den Black Hills seien reiche Goldvorkommen vorhanden.
Worum gehts wirklich? Ein Team von Revolverhelden und Ex-Sheriffen, denen das Gesetz eigentlich egal ist, suchen an einem Ort, an dem es WIRKLICH kein Gesetz gibt, Abwechslung oder die Chance, einen haufen Geld zu verdienen. Nebenbei retten sie dann doch mal heroisch Prostituierte oder Unschuldige…
Erinnert an: …
Infos am Rande. /// Die Serie wurde bereits mit sechs Emmys und einem Golden Globe ausgezeichnet. /// Die Serie beruht auf wahren Begebenheiten. So gab es 1876 wirklich jene Stadt (Deadwood). Das Gerücht um das Gold war ebenfalls in aller Munde und die Hauptfiguren basieren auf reale Personen. /// Im Jahr 2000 hatte die Stadt 1.380 Bewohner. // Am 26. September 1879 wurde die Stadt durch einen Brand fast vollkommen zerstört. /// Seit dem 1. November 1989 ist in Deadwood offiziell das Glücksspiel genehmigt. /// Die dritte und letzte Staffel lief im amerikanischen Fernsehen vom 11. Juni bis 27. August 2006. Das Aus für die Serie hing mit den neuen Verpflichtungen von Deadwood-Schöpfer David Milch zusammen, der nach dem Erfolg von Deadwood von HBO beauftragt wurde die Surfer-Serie John From Cincinnati zu realisieren. Vorerst war geplant die Geschichte in zwei Filmen zu Ende zu bringen, jedoch wurden die Kulissen zur Serie abgerissen, was dies ausschließt.
Amin Oussar: Spannender Wilder Westen, der, anders als die anderen, in die Figuren eingeht, und nicht nur auf’s schießen und High Noon baut.
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Tags:Alice Krige, Banditen, Brad Dourif, David Milch, Deadwood, Episoden, HBO, Hitman, Hollywood, Ian McShane, Indianer, Jeffrey Jones, Jim Beaver, John Hawkes, Keith Carradine, Molly Parker, Paula Malcomson, Pistole, Powers Boothe, Prostitution, Schießerei, Season, Serie, Sheriff, Timothy Olyphant, USA, Wilder Westen, Willd West, William Sanderson
Worum gehts? 2018: Die Welt liegt nach dem jüngsten Tag in Schutt und Asche, und die Maschinen von Skynet versuchen die letzten, überlebenden Menschen zu vernichten. Eigentlich sollte die Zukunft fest stehen, und John Connor der Anführer des letzten Wiederstandes werden; doch anders als geplant taucht Marcus (Sam Worthington) auf, und die Umstände ereignen sich anders als erwartet…
Worum gehts wirklich? Action (wen wundert es?), Vertrauen, Glauben, und die Frage, mit der sich schon Blade Runner befasst hat: Wann ist Mensch Maschine? Auch, wenn es, anders als in James Camerons Terminator 1 -2, keine Lasergeschosse gibt, sondern langweilige reale Kugelgechosse, habe ich mir diese post-apokalyptische Welt genauso vorgestellt. Wer eine lineare Story erwartet, wird leider enttäuscht, denn Terminator Salvation erzählt nicht wie immer die Story von John Connor, sondern zeigt uns auch weitere „Ereignisse“ im Terminator-Zukunftsuniverum.
Erinnert an: Terminator 1, Soldat James Ryan (in der Zukunft), Independence Day / I.Robot
Infos am Rande. /// Mit seinen 200 Mllionen Dollar Budget brachte der Film weltweit bis zum 2. Juni 116 Millionen US-Dollar ein. /// Arnold Schwarznegger hat einen Cameo-Auftritt – sein Gesicht wurde mittels 3d-Technik auf den Körper von Roland Kickinger getrackt; außer ihm spielte kein weiterer Schauspieler aus den 1. drei Teilen mit /// 4 facher Oscarpreisträger Stan Winston, der auch schon die Spezial Effekte für die letzten Terminator-Filme gemacht hat, sowie für Filme wie Aliens, Batmans Rückkehr und Iron Man, starb einen Monat nach Drehbeginn. Ihm wurde der Film gewidmet. /// Die Rolle des Marcus (Sam Worthington) wurde ursprünglich Jos Brolin angeboten, dieser lehnte jedoch ab. /// Der Regisseur McG gab dem Produktionsteam die Anweisung, „Do Androids Dream of Electric Sheep?“ von Philip K. Dicks zu lesen; Vorlage von Blade Runner. /// Christian Bale hat einen Vertrag für drei Terminator-Filme unterschrieben, was darauf schließen lässt, dass auf Basis eines eventuellen Erfolgs des vierten Teils zwei weitere Teile gedreht werden könnten.
Amin Oussar: Eine ziemlich geile Terminator-Fortsetzung, wie ich sie mir vorgestellt habe. Überragendes Sounddesign und fantastische Action-Seqenzen. Ich bin schon sehr heiß auf den 5. Teil…
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Tags:Anton Yelchin, Arnold, Bale, Bewertung, Bryce Dallas Howard, Cameron, Christian Bale, Common, Connor, Cyberdyne, Danny Elfman, Empfehlung, Erlösung, Film, Filmkritik, Filmtipp, Harvester, Helena Bonham Carter, Judgement Day, Kino, Kurzkritik, Maschine, McG, Moon Bloodgood, Salvation, Sam Worthington, Schwarzenegger, Shane Hurlbut, Skynet, T-600, T-800, T4, Terminator, Widerstand
Children of Men
Worum gehts?
England 2027: Achtzehn Jahre, seit dem das letzte Baby auf der Welt geboren wurde, und der Untergang der menschlichen Spezies wohl nicht mehr aufzuhalten ist, wird der Regierungsangestellte Theo Faron (gespielt von Clive Owen) durch einen scheinbar zufälligen Fund zum Schlüssel des geheimnissvollen „Human Projects“, die am fortbestand des Menschen forschen, und so zur einzigen Hoffnung der Menscheit.
Worum gehts wirklich?
Real wirkende Action und dokumentarisch wacklige Kamera – so zeigt uns Regisseur Alfonso Cuarón (seit Harry Potter auf einem düsteren Trip) knallhart ein finsteres Zukunftszenario, dass sich nicht an die Romanvorlage von P.D. James hält (halten braucht). Hierbei schlägt sich sein Anti-Action-Held Clive Owen mit sehr, sehr, sehr viel Glück durch Terroranschläge, wütende Mobs und Panzerbeschüssen. Sehr dokumentarisch erzählt die Kamera mit langen Einstellungen das Geschehen, verfolgt manch eine Flucht über 5 Minuten lang (ohne Schnitt!) und läßt durch plötzliche Schwenks und „hinterher rennen“ die meisten Bilder glaubhaft aussehen. So schafft es der Film ziemlich lange einfach nur spannend zu bleiben.
Erinnert an: Last Man on Earth, Jesus
Infos am Rande. /// Mit seinen 76 Mllionen Dollar Budget machte der Film weltweit leider nur 70 Mio Dollar Einnahmen. Schade eigentlich, denn Stoff für einen 2. Teil gibt es sicher genug. /// Bald wird es eine vom US-amerikanischen Sender SciFi-Channel produzierte Serie als Fortsetzung des Films geben, die sich mehr an die Romanvorlage von P.D. James halten will. /// Der Name „Children of Men“ ist im Originalbuch ein Zitat aus der Bibel.

Amin Oussar: Der beste, dystopische Film, den ich je geshen habe. Eine, wirklich durchgängige, atemberaubende Atmosphäre, die an eine apokalyptische Dokumentation erinnert.
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Tags:2027, Alfonso Cuarón, apokalyptisch, Charlie Hunnam, Children, Chiwetel Ejiofor, Claire-Hope Ashitey, clive, Clive Owen, Danny Huston, dystopisch, Emmanuel Lubezki, england, fiction, Film, james, Julianne Moore, Kino, men, Michael Caine, owen, Pam Ferris, science, spielfilm, zukunft
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